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Arcandor: Metro überdenkt Karstadt-Übernahmekonzept

Der Metro-Konzern will möglicherweise weniger Karstadt-Filialen von Arcandor übernehmen als ursprünglich vorgesehen. Nach einem Bericht des Magazins „Focus“ hat sich die Lage in einigen Standorten offenbar so verschlechtert, dass sie für Metro nicht mehr interessant sein könnten. Ursprünglich wollte der Konzern 60 Karstadt-Häuser übernehmen. Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass er für 19 der insgesamt 126 Karstadt-Waren- und Sporthäuser keine Zukunft sehe. Darunter sollen sich auch jene Häuser befinden, die Arcandor bereits im April in eine eigene Verwertungsgesellschaft ausgegliedert hatte. Derweil übte Görg in der „Welt am Sonntag“ heftige Kritik am Ex-Arcandor-Vorstand Thomas Middelhoff. „Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass um den Preis der kurzfristigen Liquidität die Ertragskraft und die Substanz ruiniert wurden“, so Görg. Ein gravierender Fehler sei die Übernahme des Tourismuskonzerns Thomas Cook gewesen.

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