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Immofinanz: Vorsteuerverlust von 3,4 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2008/09

Die österreichische Immofinanz AG hat das abgelaufene Geschäftsjahr (Stichtag: 30. April) laut vorläufigen Zahlen mit einem Vorsteuerverlust (Ebt) von 3,4 Mrd. Euro abgeschlossen. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 555,3 Mio. Euro erzielt worden. Das Finanzergebnis schlug mit -1,3 Mrd. Euro (Vorjahr: +40,8 Mio. Euro) zu Buche. Ferner mussten Abwertungen auf das Bestandsportfolio in Höhe von rd. 1,3 Mrd. Euro vorgenommen werden. Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen belasteten das Ergebnis mit 881,5 Mio. Euro, so das Unternehmen. Operativ hat sich die Immofinanz den Angaben zufolge verbessert: Die Mieterlöse stiegen auf 546,7 Mio. Euro (Vorjahr: 501,8 Mio. Euro), die Umsatzerlöse auf 763 Mio. Euro (Vorjahr: 670,8 Mio. Euro). Man verfüge über Eigenkapital in Höhe von rd. 4,6 Mrd. Euro und weise damit eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 39,0 % aus. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr sei „verhalten positiv“: Bei den Töchtern Immowest und Immoaustria gebe es erste Anzeichen steigender Immobilienwerte. Hingegen seien in Osteuropa Abwertungen in einzelnen Märkten bzw. Assetklassen weiterhin nicht auszuschließen.

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