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HRE: Kriseninstitut braucht weitere Kapitalspritze

Die in die Krise geratene Hypo Real Estate AG (HRE) benötigt noch mehr staatliches Kapital als bisher angenommen. „Es würde mich nicht wundern, wenn 10 Mrd. Euro Kapitalspritze für die HRE nicht reichen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Endres der „Welt am Sonntag“. Als Grund für den Kapitalmangel der HRE führte Endres dem Blatt gegenüber das Gewerbeimmobilien-Kreditportfolio der HRE an, das er als „hoch problematisch“ einstufte. Die Bank habe in vielen Ländern Immobilienkredite vergeben, in denen sie sich weder auskannte noch vertreten gewesen sei. Auch die Kreditvergabe an anonyme Investoren sei beliebt gewesen. „Die HRE hat immer ‚hier‘ geschrien, wenn es um Private-Equity-Geschäfte ging“, sagte Endres. Zuweilen habe hinter einem Millionenkredit nur eine kleine GmbH mit 100.000 Euro Kapital und ohne nennenswerte Sicherheit gestanden. Das Private-Equity-Portfolio bewertete er mit einem „stattlichen zweistelligen Milliardenbetrag“, bei dem noch erhebliche Abschreibungen anstünden.

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