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Arcandor: Sal. Oppenheim prüft den Ausstieg

Die Privatbank Sal. Oppenheim denkt einem Zeitungsbericht zufolge über einen Ausstieg bei dem insolventen Karstadt-Mutterkonzern Arcandor nach. Derzeit werde geprüft, ob man noch einmal in den Konzern investiere oder die Beteiligung verkaufe, so das „Handelsblatt“ unter Berufung auf das Umfeld der Luxemburger Bank. In sechs bis acht Wochen, wenn der Insolvenzverwalter seinen Sanierungsplan vorlege, werde man darüber entscheiden. Für die Beteiligung hätten sich bereits Interessenten gemeldet, darunter sowohl Hedgefonds als auch Einzelpersonen. Sal. Oppenheim und deren Gesellschafter sind mit zusammen knapp 29 % größter Aktionär des Handelskonzerns. Zweitgrößter Aktionär mit 26 % ist die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz. Anders als Sal. Oppenheim hatte sich Schickedanz am Wochenende laut „Bild am Sonntag“ klar zum Arcandor-Engagement bekannt.

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