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Markt: Migranten haben andere Wohnungswünsche

Die 15,3 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland messen dem Thema Wohnen eine geringere Bedeutung bei. Dies äußert sich auch in ihren Wohnwünschen: So spielt die Größe der Wohnung beispielsweise eine untergeordnete Rolle. Das sind die Ergebnisse einer von Sinus Sociovision erstellten Studie zu den Wohn- und Quartiersvorstellungen von Migranten, an der sich der vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung exklusiv am Bereich Wohnen beteiligt hat. Bei Migranten mit sozial höherem Status lasse sich eine Unterversorgung bei der derzeitigen Wohnqualität erkennen, die bei einkommensstärkeren Gruppen zielgruppengerecht und nachhaltig erschlossen werden könne. So beabsichtige jeder Zehnte, in den nächsten fünf Jahren Wohneigentum zu erwerben. Immerhin jeder siebte Befragte kann sich zudem vorstellen, die derzeit bewohnte Wohnung oder Immobilie zu kaufen. Mehr als die Hälfte der Migranten hält den deutschen Wohnungsmarkt für schwer durchschaubar.

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