BBI: Vier projektierte Fachmarktzentren werden nicht übernommen
Die BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien AG teilt mit, dass sich das Neuinvestitionsvolumen aus der Projektentwicklung des Bavaria-Westfalia-Portfolios um 18,0 Mio. Euro verringert. Das Portfolio umfasst insgesamt sechs projektierte Fachmarktzentren, zwei davon wurden nach Fertigstellung im laufenden Jahr bereits an die BBI übergeben. Bei den restlichen vier, die ebenfalls bis Ende 2008 übergeben werden sollten, gibt es nun Probleme. Nach Angaben der BBI AG kann der Projektentwickler vertraglich vereinbarte Auflagen in der Projektentwicklungsphase nicht erfüllen. Wie das Unternehmen auf Nachfrage von THOMAS DAILY mitteilt, hängt dies weniger mit der Finanzmarktkrise als mit der Vermietungssituation zusammen. Die Fachmarktzentren, die sich die BBI AG durch einen Letter of Intent (LOI) im März 2007 für einen Gesamtkaufpreis von rd. 29 Mio. Euro (inkl. Nebenkosten) gesichert hatte, sollten primär an Plus vermietet werden. Mit der Fusion von Edeka und Plus habe sich die Standortplanung für deren Filialen geändert: Damit fallen für drei der ausstehenden Standorte die Mieter aus und eine Übergabe zu den im LOI vereinbarten Bedingungen kann nicht erfolgen. Ob der Projektentwickler die Fachmärkte überhaupt noch baue, sei fraglich, heißt es bei der BBI. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung habe man auch von der Abnahme des vierten ausstehenden Standortes Abstand genommen. Insgesamt sei von der BBI AG aus dem ursprünglichen Bavaria-Westfalia-Portfolio ein Investitionsvolumen von rund 11 Mio. EUR umgesetzt worden.
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