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Commerzbank/HSH: Probleme bei der Finanzspritze

Die Europäische Kommission will die 8,2 Mrd. Euro schwere Finanzhilfe an die Commerzbank einer Einzelfallprüfung unterziehen. Die Behörde stößt sich an den „zu niedrigen“ Zinsen, die das Institut für die staatliche Hilfe zahlen muss. Das Rettungspaket müsse eine zehnprozentige Zinshöhe vorsehen, so die EU. Die Bundesregierung wies die Kritik zurück. Eine Untersuchung der individuellen Rettungsgelder sei unnötig, da die Kommission das deutsche Konzept bereits abgesegnet habe. Die Commerzbank hält die Erfordernisse des Rettungspaketes zudem für erfüllt: Für die erste Tranche über 4,1 Mrd. Euro seien 8,5 % und für die zweite 5,5 % an Zinszahlungen vorgesehen. Zudem werde bei der zweiten Tranche bis zu 50 % über dem geliehenen Betrag an den Staat zurückgezahlt. Darüber hinaus bekäme der Bund eine Dividende auf sein Kapital, wenn die Commerzbank ihren Anteilseignern ab 2010 wieder eine Ausschüttung  gewähre. Dies entspreche einer Vergütung in Höhe der geforderten 10 %. Probleme mit der Finanzspritze drohen auch der HSH Nordbank. Sie benötigt mehr Eigenkapital, um die staatliche Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Die Regelungen erfordern eine Kernkapitalquote von mindestens 8 %, die Bank weise allerdings derzeit nur 7,4 % auf, was sich durch die Verluste im dritten und vierten Quartal noch verschlechtern dürfte, schreibt das „Handelsblatt“. Das Institut benötige rd. 1 Mrd. Euro, um die Mindestanforderungen zu erfüllen.

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