Leipzig: Bedenkzeit für 200-Mio.-Euro-Projekt „Höfe am Brühl“
Die Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags für das 200 Mio. Euro teure Projekt „Höfe am Brühl“ in Leipzig ist verschoben worden. Durch eine neu geschlossene Zusatzvereinbarung erhält der Essener Projektentwickler mfi eine Frist bis Ende Februar: Werde der Vertrag bis dahin nicht unterzeichnet, könne die Stadt das Baurecht für das Shopping-Center entschädigungslos zurücknehmen, erläuterte Baubürgermeister Martin zur Nedden gegenüber THOMAS DAILY. Der Grund für den Aufschub sei die erneute Prüfung des Projekts beim Partner Ivanhoe Cambridge, so mfi-Projektleiter Klaus-Martin Callhoff auf Anfrage. Er sei von der Realisierung des Projekts weiter „felsenfest überzeugt“. Finanzierungsprobleme bestünden keine, an den bisherigen Plänen des Architekturbüros Grüntuch Ernst werde festgehalten. Die Bauarbeiten sollten früheren Ankündigungen zufolge noch im Oktober beginnen.
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