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München: Neuer Hauptbahnhof könnte doch realisiert werden

Der aus finanziellen Gründen auf Eis gelegte Neubau des Münchener Hauptbahnhofs soll nun doch umgesetzt werden. Bis 2018, zu möglichen Olympischen Winterspielen, soll das nach den Plänen von Auer+Weber entworfene Projekt stehen, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ aus einer neuen Kostenstudie von Land, Stadt und Bahn. Demnach könne das auf 350 Mio. Euro angelegte Projekt nun doch finanziert werden. Durch das gescheiterte Transrapid-Projekt seien Gelder freigeworden. Wegen der geplanten zweiten S-Bahn-Stammstrecke entstehen außerdem Synergieeffekte: Für eine neue S-Bahn-Röhre müsste in der Schalterhalle des Hauptbahnhofs eine große Baugrube ausgehoben werden. Der Aufwand, anschließend wieder den Altbau zu rekonstruieren, sei zu groß, heißt es in der Studie.
Für den Neubau hoffe man auf Zuschüsse des Staates aus dem Verkehrsetat und der Städtebauförderung, sagte Günther Pichler, Regionalbereichsleiter Süd von DB Station & Service, der Zeitung. Ende Oktober soll ein Lenkungskreis über die Ergebnisse der Kostenstudie debattieren.

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