Jelmoli: Neubewertungsgewinn der Immobilien stark rückläufig
Der Schweizer Einzelhandels- und Immobilienkonzern Jelmoli meldet für das erste Halbjahr 2008 einen deutlich niedrigeren Reingewinn von 122,4 (Vorjahr 371,0) Mio. CHF. Das Betriebsergebnis (EBITDA) konnte zwar um 18,2 % auf 75,4 Mio. CHF gesteigert werden, doch lagen die Neubewertungsgewinne der Konzernimmobilien deutlich unter dem hohen Vorjahreswert und drückten das Betriebsergebnis auf der EBIT-Stufe um 302,4 Mio. CHF auf 174,3 Mio. CHF (Vj.: 476,7 Mio. CHF). Den Neubewertungsgewinn der Konzernliegenschaften (Stichtag: 30. Juni 2008) beziffert das Unternehmen auf 108,5 Mio. CHF, was gegenüber dem Vorjahreswert ein Minus von 320 Mio. CHF bedeutet. Das deutlich höhere Vorjahresergebnis von 428,5 Mio. CHF sei vom damals geplanten Verkauf sämtlicher Schweizer Liegenschaften des Konzerns geprägt gewesen, heißt es zur Begründung. Ohne den Neubewertungseffekt der Renditeliegenschaften hätte das Ergebnis der weitergeführten Konzerneinheiten mehr als verdoppelt werden können, teilt die Gesellschaft weiter mit. Sämtliche operativen Konzerneinheiten hätten das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert, im Bereich Einzelhandel sogar verdoppelt.
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