Büromarkt Europa: Mieten wachsen langsamer – Flächenumsatz 2008 niedriger
Die Nachfrage nach Büroflächen in Europa blieb im 1. Quartal 2008 auf anhaltend hohem Niveau. Allerdings habe sich das Wachstum der Spitzenmieten verlangsamt, heißt es in der aktuellen Ausgabe der „Europäischen Büroimmobilienuhr“ von Jones Lang LaSalle (JLL). Der Mietpreisindex, basierend auf der gewichteten Mietpreisentwicklung von 24 Städten, ist innerhalb des 1. Quartals um 1,0 % gestiegen. Damit lagen die Spitzenmieten Ende März 2008 immer noch 8,9 % über Vorjahresniveau (März 2007). Im 1. Quartal 2008 wurde ein Büroflächenumsatz von fast 3,2 Mio. m² verzeichnet, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 7 % entspricht. Angekurbelt von einer positiven jährlichen Nettoabsorption von 7 Mio. m² und moderaten Fertigstellungsvolumina sei die durchschnittliche europäische Leerstandsquote im 1. Quartal um weitere 20 Basispunkte auf 7,1 % gesunken, so JLL. Für die meisten europäischen Märkte müsse für das Gesamtjahr 2008 von niedrigeren Umsatzvolumina ausgegangen werden.
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