Investmentmarkt Deutschland: Umsätze in Q1 sinken laut JLL um 19 % – Renditen steigen
Dank großer Paketverkäufe sind die Umsätze am deutschen Investmentmarkt im 1. Quartal nur moderat gesunken: Jones Lang LaSalle (JLL) verzeichnete einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 %. Verspätete Großverkäufe wie die des Sony-Centers in Berlin, des Arcandor-Warenhauspakets und der Deutschen Post-Immobilien bescherten dem Markt Umsätze, die mit 7,9 Mrd. Euro immer noch einen Zuwachs von 11 % im Dreijahresvergleich bedeuten. „Für uns sind das durchaus ermutigende Fakten in einem sehr schwierigen Kapitalmarktumfeld, auch wenn sich die beiden Rekordjahre 2006 und 2007 im laufenden Jahr nicht wiederholen werden“, so Marcus Lemli, Leiter Capital Markets JLL Deutschland. Das seit Mitte 2007 von JLL beobachtete Anziehen der Nettoanfangsrenditen für Büroimmobilien hat sich auch im ersten Quartal 2008 fortgesetzt. In den Big 6 lag die Steigerung der Renditen im Durchschnitt bei 15 Basispunkten. Dabei reicht die Spanne von 4,5 % in Frankfurt und München bis 5,0 % in Stuttgart und Berlin.
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