Frankfurt: Büroflächenumsatz steigt um 22 %

Der Frankfurter Büromarkt hat Fahrt aufgenommen. Nachdem der Büromarkt verhalten ins neue Jahr gestartet war, wurden im März rd. 43.000 m² vermietet. Der Gesamtumsatz im ersten Quartal 2008 liege damit bei 103.000 m² – und ca. 22 % über dem Vorjahresergebnis, teilt Colliers Schön & Lopez Schmitt mit. Einen großen Anteil an dem guten Quartalsergebnis hätten verschiedene Großanmietungen gehabt, so Colliers.
Schere zwischen CBD und Randlagen geht weiter auseinander
Die Schere zwischen den gefragten und den weniger gefragten Büromarktzonen ist im ersten Quartal weiter auseinandergegangen. Büros im Central Business District (CBD) waren laut Colliers weiter so sehr gefragt, dass die Spitzenmiete seit Ende 2007 von 37 auf 38,00 Euro/m² geklettert ist. In den Randlagen wie Niederrad oder dem Mertonviertel würden dagegen Leerstände von bis zu 35 % und teils fallende Mieten registriert.
„Kaum Absorption“
Für den Büromarkt als Ganzes stellt Colliers fest, dass sich der Leerstand nicht reduziert, sondern nur verschiebt. Da die Unternehmen nicht mehr, sondern besser gelegene und effizientere Flächen anmieten würden, sei kaum Absorption zu verzeichnen. Der Leerstand bleibt damit unverändert hoch (knapp 15 %). Als aktuelle Beispiele dieser Entwicklung nennt Colliers die Umzugspläne der Wirtschaftsprüfungskanzleien KPMG (Marie-Curie-Straße 30) und PwC, die das Mertonviertel verlassen wollen.

TD Morning News abonnieren

Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen  Auszug aus unseren Branchennachrichten.