Neuangebot für geschlossene Fonds bricht ein
Der Markt für geschlossene alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger erlebte im vergangenen Jahr einen Tiefpunkt. Anleger investierten laut einer Auswertung von Scope nur 438 Mio. Euro Eigenkapital, nach 572 Mio. Euro im Vorjahr. Das ist nach 2014 der zweitniedrigste Wert in den letzten 20 Jahren. 305 Mio. Euro davon flossen in Immobilienfonds, rund 102,5 Mio. Euro in Private-Equity-Fonds. Das prospektierte Angebotsvolumen der neu aufgelegten Fonds sank ebenfalls deutlich von 962 Mio. Euro im Vorjahr auf 369 Mio. Euro. Insgesamt gingen 2025 nur zehn neue Fonds in den Vertrieb – zehn weniger als 2024. Alle neuen Fonds waren Immobilienfonds. Den Hauptgrund für das gesunkene Platzierungsvolumen sieht Scope in der vergleichsweise hohen Attraktivität festverzinslicher Anlagen, hinzu kommt die schwierige Situation an den Immobilienmärkten.
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