ZIA-IW-Stimmungsindex fällt, aber nicht für Büros
In der deutschen Immobilienwirtschaft hat sich die Stimmung eingetrübt. Das zeigt der ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI), dessen neue Ausgabe vom 12. Februar bis 9. März erhoben wurde, womit der Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar inbegriffen ist. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage ist zwar leicht um 1,7 Punkte auf 14,5 gestiegen, allerdings sinken die Erwartungen deutlicher um 3,7 Punkte auf 16,4. Das Gesamtklima verschlechtert sich um 1,0 Punkte gegenüber dem Vorquartal und liegt nun fast 10 Punkte unter dem Wert des Sommers 2025. Bemerkenswert aber auch: Für Büroimmobilien haben sich Lageeinschätzungen und Erwartungen verbessert. Der ZIA führt dies auf "die anhaltende Robustheit des Dienstleistungssektors und den Trend vieler Unternehmen, die Präsenztage wieder zu erhöhen", zurück. Für Wohnimmobilien stellt sich die Geschäftslage leicht günstiger dar, während die Erwartungen drastisch sinken. Belastend wirken insbesondere die geplante Verschärfung von Mietpreisregulierungen und der starke Anstieg der Energiepreise. Mit Blick auf Projektentwicklungen beurteilen die Befragten Lage und Erwartungen deutlich schlechter als zuvor.
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