Krisen und Angebotsmangel hemmen Logistikinvestments

Der Jahresauftakt im deutschen Logistikinvestment war verhalten. So wurden im ersten Quartal zwischen 954 Mio. Euro und 1,4 Mrd. Euro umgesetzt, nach BNP Paribas Real Estate, Colliers und Savills ein leichter Rückkgang gegenüber Q1 2025, CBRE zufolge ein Plus von 16 %. Prägend waren mehr Deals, aber kleinere. Transaktionen bis 50 Mio. Euro steuerten 64 % des Gesamtvolumens bei. Im dreistelligen Millionenbereich lagen lediglich eine Einzeltransaktion (der Verkauf des Mercedes-Benz-Zentrums in Bischweier) sowie ein Portfolio-Deal (fünf Immobilien gingen von Logicor an EQT Exeter). Internationale Investoren seien vor allem an Value-Add-Immobilien interessiert, doch hier fehlt das Angebot, weshalb ihr Anteil am Volumen rückläufig war. Aus demselben Grund wurden gerade einmal 184 Mio. Euro an den bedeutenden Märkten investiert. Die Spitzenrenditen bleiben konstant mit Nettospitzenrenditen an A-Standorten von 4,50 % bzw. Bruttospitzenrenditen von 4,75 % für Core-Produkte.

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