Kleine Deals prägen Hotelinvestmentmarkt
Auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt ging es im ersten Quartal kleinteilig zu. Größter Abschluss war der Verkauf des Excelsior-Hotels in München für schätzungsweise 60 Mio. Euro, Portfoliodeals fanden nicht statt. Die Maklerstatistiken gehen weit auseinander: BNP Paribas Real Estate und CBRE registrieren einen Transaktionsumsatz von 318 Mio. Euro, was je nach Vorjahresergebnis ein Zuwachs um ein Drittel oder ein Minus von 12 % bedeutet. Colliers und C&W nennen zweistellige Rückgänge auf 234 bzw. 221 Mio. Euro. Savills kommt auf nur 163 Mio. Euro, allerdings ausdrücklich ohne Hotels in Mischquartieren. Für Colliers erklärt sich der niedrige Umsatz mit auseinanderliegenden Kaufpreiserwartungen und wachsender Komplexität der Assets, insbesondere was die Betreiberkonzepte, die aktuell der zentrale Werttreiber im Markt sind, angeht. Steigende Energie- und Personalkosten erhöhen den Druck auf die Betreiber und tragen zu der gestiegenen Unsicherheit am Hotelmarkt bei, konstatiert Savills. Erstmals seit 2019 erfuhr der Hotelinvestmentmarkt wieder eine Kompression der Spitzenrenditen auf zuletzt 5,1 %, berichtet CBRE. C&W verortet die Spitzenrenditen indessen unverändert bei 5,50 %.
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