Instone: Nahost-Krise bremst Einzelvertrieb, Prognose bleibt aber

Der Wohnungsentwickler Instone Real Estate verzeichnet für das erste Quartal zwar zunehmendes Kaufinteresse, dennoch hat sich der Ausbruch der Konflikte im Nahen Osten negativ auf die Anzahl der abgeschlossenen Kaufverträge im Privatkundensegment ausgewirkt. Die erhöhte Unsicherheit spiegele sich auch in einem erhöhten Zeitbedarf bei Banken für Kreditprüfungsprozesse wider, was die Vertriebsgeschwindgkeit bremst. Allerdings erwarte man, dass sich das hohe Kundeninteresse in den kommenden Monaten in deutlichen Nachholeffekten im Einzelvertrieb niederschlagen werde. Das institutionelle Geschäft sei hingegen von der geopolitischen Situation aktuell weniger betroffen, über zwei Transaktionen für zusammen 80 Mio. Euro sei man in fortgeschrittenen Verhandlungen. Insgesamt hat Instone im 1. Quartal Immobilien für 41,7 Mio. Euro veräußert, was noch auf dem Vorjahresniveau liegt (41,6 Mio Euro). Der Einzelvertrieb legte dabei um 5,9 % auf 41 Mio. Euro zu. Für das Gesamtjahr prognostiziert der Vorstand weiterhin Verkäufe für 650 bis 750 Mio. Euro.

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