Revo: Fünf Hotelgruppen übernehmen die meisten Häuser
Die insolvente Revo Hospitality Group wird zerschlagen. Den Großteil des Portfolios teilen sich fünf internationale Hotelgruppen auf. Sie übernehmen rund 120 Hotels, 45 Hotels wurden bereits verkauft. Dies teilen die seit dem Insolvenzverfahren als Geschäftsführer fungierenden Rechtsanwälte Benedikt de Bruyn und Gordon Geiser von GT Restructuring mit. Für weitere zehn Hotels suche man noch eine Lösung. Der weit überwiegende Teil der rund 5.450 Arbeitsplätze in den Hotels bleibe erhalten, während die 450 Mitarbeiter in der Zentrale entlassen werden. Nur in wenigen Fällen seien Pachtverträge gekündigt worden. Die Namen der fünf Investoren, die jeweils Einzelportfolien mit Hotels in Deutschland, den Niederlanden und Österreich übernehmen, sollen in Kürze bekanntgegeben werden. Bis Mitte des Monats sollen Investmentvereinbarungen unterschrieben werden. Unterdessen gibt Motel One bekannt, zum 1. Juni zwei Revo-Hotels in Kiel übernommen zu haben. Die Häuser der Marken ibis Styles und Adagio Access befinden sich in der Holstenbrücke 26–28.
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