Baumaterialen um bis zu 31 % verteuert
Die Preise für Baumaterialien sind in den vergangenen zwölf Monaten teilweise deutlich gestiegen. Besonders Materialien, die auf Erdölbasis oder energieintensiv hergestellt werden, trieben die Preise. So war Bitumen aus Erdöl, was unter anderem im Straßenbau und zur Abdichtung von Dächern, Gebäuden und Fundamenten verwendet wird, im Mai 31,2 % teurer als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berechnet. Auch bei Flachglas (+15%) und Metallen (+11%) gab es Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Für Holz stiegen die Preise ebenfalls um über 11 %. Mittelfristig ist Holz aber einer der wenigen Baustoffe, die nicht teurer sind als vor der Energiekrise: Kalk und Gips (+77 %), Zement (+57 %) und Frischbeton (+35 %) verteuerten sich seit 2021 signifikant, Baumaterialien aus Holz dagegen kosten derzeit bis zu 14 % weniger als 2021.
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