Bauen im Bestand gewinnt immer mehr an Bedeutung
Bauen im Bestand wird in Deutschland zunehmend zur dominierenden Bauform. Wie der "Greyfield Index 2026" zeigt, entfallen bundesweit inzwischen rd. 44 % der Bauaktivitäten auf Umbau, Umnutzung, Erweiterung und Revitalisierung bestehender Immobilien. In Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen hat der Bestand den Neubau bereits überholt. Besonders hohe Anteile werden in Regionen mit knappen Flächen, dichten Innenstädten und älteren Gebäudestrukturen erreicht. Am unteren Ende des Rankings liegen Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Der Index basiert auf einer Auswertung von Baugenehmigungen und Baufertigstellungen, die zwischen Bestandsmaßnahmen und Neubau differenzieren.
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