Difi: Finanzierer sehen „Licht am Ende des Tunnels“

Immobilienfinanzierer schätzen die aktuelle Finanzierungslage so schlecht ein wie seit zwei Jahren nicht mehr, geben sich gleichzeitig jedoch ungewohnt zuversichtlich, dass eine Trendwende bevorsteht. Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) von JLL und dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) verbessert sich entgegen der Befürchtungen im zweiten Quartal um 1,1 Punkte auf minus 8,0 Punkte. Dabei ist der Abstand zwischen Bewertung der jetzigen Lage und der Erwartungen für die Finanzierungssituation extrem groß mit -15,6 Punkten gegenüber einer um 10 Punkte verbesserten Erwartung (-0,3 Punkte). Helge Scheunemann, Chef-Researcher von JLL: "Die Daten bilden die Verunsicherung durch die geopolitischen Spannungen sehr klar ab. Gleichzeitig sehen die Fachleute aber Licht am Ende des Tunnels." Wohnen führt bei Nutzungsarten mit 10,4 Punkten, Logistik hat sich um 16,1 Punkte verbessert in den positiven Bereich mit 4,5 Punkten, während Büro um mehr als zehn Punkte abgestürzt ist auf -38,6 Punkte. Die Finanzierungskonditionen haben sich mit einem Anstieg der Loan-to-Value-Ratios (LTV) verbessert, vor allem bei risikoreicheren Value-add-Projekten.

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