Demire reduziert Verlust – Verkäufe verzögern sich
Die Deutsche Mittelstand Real Estate (Demire) hat ihren Konzernverlust im ersten Halbjahr von 45,8 auf 15,7 Mio. Euro eingedämmt. Einerseits sanken die Mieterträge infolge von Immobilienverkäufen von 27,8 auf 23,0 Mio. Euro, während sich der Zinsaufwand für das Gesellschafterdarlehen erhöhte. Andererseits waren Abschreibungen auf Darlehen und Wertberichtigungen bei Immobilien geringer als im Vorjahr. Der operative Gewinn (FFO) sank von 5,0 auf 2,0 Mio. Euro, doch hebt der Vorstand die Jahresprognose an: Erwartet werden nun 0,5 bis 2,5 Mio. Euro statt -1,0 bis 1,0 Mio. Euro. Grund ist, dass vorgesehene Immobilienverkäufe verschoben werden und somit die Mieterträge höher ausfallen dürften als bisher erwartet. Hinzu kamen Einzeleffekte wie geringere Abschreibungen auf Mietanreize und gesunkene Instandhaltungsaufwendungen. Im ersten Halbjahr wurde lediglich die Immobilie in Flensburg sowie ein Anteil an einem Wohnhaus in Bonn für zusammen 17,5 Mio. Euro veräußert. Im Juni und Juli gab es weitere Signings über 40 Mio. Euro.
TD Morning News abonnieren
Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen Auszug aus unseren Branchennachrichten.