Peach Property baut Schulden ab und erwägt neue Strategie
Der Wohnungsinvestor Peach Property Group hat im ersten Halbjahr seine Mieteinnahmen flächenbereinigt um 5,1 % auf 42,3 Mio. Euro gesteigert und daraus einen operativen Gewinn (FFO) von rd. 9 Mio. Euro erwirtschaftet (Vj. 6,7 Mio. Euro). Die FFO-Jahresprognose von 17 bis 19 Mio. Euro bestätigt der Vorstand. Der im Dezember 2025 beurkundete Verkauf von 2.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten wurde zu 85 % vollzogen, was netto gut 40 Mio. Euro einbrachte. Zusätzlich wurden Verkäufe von rd. 750 Einheiten vereinbart bzw. vollzogen. In seinem Abbau-Portfolio hat der Konzern jetzt noch etwa 3.000 Einheiten im Wert von 185 Mio. Euro. Infolge der Verkäufe wurden 170 Mio. Euro an Krediten getilgt. Der nächste Kredit von 60 Mio. Euro wird erst 2028 fällig. Der Loan-to-Value reduzierte sich von 49,2 auf 45 %, auch weil die Portfoliobewertung um 1 % stieg. Der Verwaltungsrat deutet an, eine neue Ausrichtung des Unternehmens prüfen zu lassen.
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