Einzelhandel: Mehr Investoren und Finanzierer planen Expansion
Unter Immobilieninvestoren steigt die Kaufbereitschaft für Einzelhandelsimmobilien. Laut dem neuen "Hahn Retail Real Estate Report", für den 50 Entscheider aus institutionellen Immobilieninvestoren und Finanzinstituten befragt wurden, planen 45 % in den kommenden zwölf Monaten moderate Zukäufe (Vorjahr: 30 %). Starke Zukäufe nennen allerdings nur 3 %, nach 9 % in der Vorjahresumfrage. Andererseits sinkt der Anteil derer, die moderate Verkäufe ankündigen, von 17 auf 12 %. Starke Verkäufe strebt wie im Vorjahr kein Investor an. "Damit erreicht die Zukaufbereitschaft ihr höchstes Niveau seit 2023", konstatieren die Autoren der Studie. Die Finanzierungsseite stützt diese Entwicklung. 35 % der Akteure beabsichtigen einen moderaten Anstieg ihres Kreditvolumens für Handelsimmobilien, während nur 12 %, nach 33 % im Vorjahr, reduzieren wollen. Die große Mehrheit unter den Investoren und Finanzierern favorisiert Fachmarkt- und Nahversorgungszentren sowie Supermärkte und Lebensmitteldiscounter. Fast drei Viertel erwarten bis zum Jahresende unveränderte Nettoanfangsrenditen. Das Risikoprofil bleibt defensiv: 78 % verfolgen eine Core-Strategie (VJ: 69 Prozent), 62 % einen Core-Plus-Ansatz.
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