Deutschland zieht weniger internationales Kapital an
Die weltweiten Immobilieninvestments haben im zweiten Quartal laut einer Analyse von Colliers an Tempo gewonnen. Der deutsche Markt profitiert davon aber vergleichsweise wenig. Nach Deutschland flossen in den letzten 12 Monaten rd. 14,2 Mrd. USD. Das entspricht einem Anteil von 7,6 % am globalen Cross-Border-Transaktionsvolumen und Rang 4 im globalen Ranking. Der fünfjährige Schnitt für Deutschland liegt bei 8,7 %. An der Spitze des Rankings lösten die USA mit 28,2 Mrd. USD Cross-Border-Deals das Vereinigte Königreich (24,8 Mrd. USD) ab, allerdings verloren auch diese beiden Märkte im langjährigen Vergleich. Zu den Aufsteigern gehören Japan (14,5 Mrd. USD) und Frankreich (12,7 Mrd. USD), die jeweils den Fünfjahresschnitt übertrafen. Das globale Fundraising sank im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf 93 Mrd. USD.
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