Finanzierer blicken auch auf Wohnen mit Vorbehalt
Die Stimmung am deutschen Immobilienfinanzierungsmarkt hat sich im dritten Quartal 2026 deutlich verschlechtert. Der von JLL und dem Hamburgischen WeltwirtschaftsInstitut (HWWI) erhobene Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) sank um 6,1 Punkte auf -14,0 Punkte. Im Vorquartal hatte sich die Stimmung noch leicht um 1,1 Punkte verbessert. Ausschlaggebend war vor allem der Einbruch der Finanzierungserwartungen, die von -0,3 auf -14,4 Punkte abfielen. Die Marktteilnehmer rechnen damit, dass sich die Finanzierungsbedingungen in den kommenden sechs Monaten eher verschärfen als verbessern. Bei den Assetklassen hielt sich lediglich Wohnen mit 2,9 Punkten im positiven Bereich, verlor gegenüber dem Vorquartal jedoch 7,5 Punkte. Der Erwartungsindikator ging allerdings um 15,4 Punkte zurück und liegt mit -2,9 seit langem wieder mit den anderen Assetklassen unter der Nullinie. Bis auf die Helaba haben alle untersuchten Kreditinstitute ihr Neugeschäft gestärkt. Vor diesem Hintergrund erkannte das letzte BF-Quartalsbarometer eine leicht verbesserte Stimmung (von -25,97 Punkten auf -12,30 Punkte).
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