Aareal Bank erhöht Risikovorsorge deutlich
Die Aareal Bank bildet eine zusätzliche Risikovorsorge von 160 Mio. Euro. Damit reduziere man die Risiken im Kreditportfolio und verschaffe der Bank zusätzliche strategische Flexibilität, erklärt Vorstandschef Christian Ricken. Dies bringe die Bank in eine "starke Position, um künftige Chancen zu nutzen – sei es durch anorganisches Wachstum, einen Verkauf oder einen möglichen Börsengang". Die Risikovorsorge nach neun Monaten erhöht sich damit auf 365 Mio. Euro (Vj. 190 Mio. Euro), während das bereinigte Betriebsergebnis mit 143 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (306 Mio. Euro) liegt, trotz eines höheren Zinsüberschusses von 722 Mio. Euro (Vj. 691 Mio. Euro). Das Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen einschließlich Verlängerungen betrug in den neun Monaten 6,8 Mrd. Euro (Vj. 8,5 Mrd. Euro). Der Fokus liegt auf Transaktionen in Europa – außerhalb Deutschlands. Das NPL-Volumen umfasst 1,2 Mrd. Euro und soll bis Jahresende auf unter 1 Mrd. Euro bzw. auf eine Quote von 3,0 % sanken.
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