Lebensmitteldiscounter: Mieten steigen nur geringfügig

Die durchschnittliche Verkaufsfläche der führenden Lebensmitteldiscounter ist von 2008 bis 2014 um 5,9 % auf 790 m² gestiegen. Dies hat DIWG valuation in einer Studie ermittelt, wobei Norma mit seinen im Vergleich weitaus kleineren Filialen nicht berücksichtigt wurde. Bei Aldi Nord und Lidl fiel der Anstieg mit 11,8 bzw. 10,4 % am stärksten aus, bei Netto ging die Verkaufsfläche im Gegensatz zu allen anderen Wettbewerbern um 2,6 % zurück.  Die Anzahl der Filialen wuchs  lediglich um 1,1 %. Die durchschnittlichen Mieten sind im vergangenen Jahr geringfügig gestiegen und lagen bei 10,05 Euro/m². Es seien derzeit kaum Mieterhöhungsspielräume vorhanden, schlussfolgert DIWG. Die Spitzenrenditen sind im 2. Halbjahr 2015 weiter gesunken und erreichten bei Fachmarktzentren 5,25 %, bei einzelnen Fachmärkten 5,9 %. Insgesamt entfallen hierzulande rd. 46 % des Gesamtumsatzes im Lebensmitteleinzelhandel auf Discounter – damit liege Deutschland europaweit an der Spitze.

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