Gewinnrückgang bei der pbb – Immobilienvorstand Scholz geht 2017

Das Vorsteuerergebnis der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) ist im 1. Quartal auf 45 Mio. Euro gesunken (Vj. 51 Mio. Euro). Die Bank erklärt dies mit einem niedrigeren Zinsüberschuss als Folge eines geringeren Finanzanlagebestands und wegen Rückzahlungen höhermargigen Geschäfts sowie der Bankenabgabe. Das reine Immobilienneugeschäft erhöhte sich von 2,0 auf 2,3 Mrd. Euro. Einschließlich Prolongationen waren es wie im Vorjahresquartal 2,7 Mrd. Euro, davon 50 % in Deutschland. Die Bruttomarge betrug wie im Gesamtjahr 170 Basispunkte, der durchschnittliche Beleihungsauslauf blieb bei 63 %. Der für das Immobiliengeschäft zuständige Vorstand Bernhard Scholz wird mit Ablauf seines Vertrages im April 2017 das Unternehmen verlassen, um sich als Partner einer Münchener Immobilien- und Beratungsgruppe Aufgaben außerhalb des Bankbereiches zuzuwenden. Seine Aufgaben übernimmt bereits jetzt Treasury-Vorstandsmitglied Thomas Köntgen, für dessen Ressort der Aufsichtsrat einen Nachfolger sucht. Andreas Arndt wird alleiniger Vorstandsvorsitzender und Köntgen sein Stellvertreter.

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