Hamburgs Büroumsatz sinkt – Krankenkasse kauft sich 6.500 m²
Das Bürovermietungsjahr in Hamburg startete verhalten. Nach Berechnungen von Grossmann & Berger sank der Umsatz um 23.000 m² auf 100.000 m², Angermann meldet einen Rückgang von 15 % auf 105.000 m², CBRE von 20 % auf 99.500 m² und JLL von 26 % auf 98.000 m². Auf Eigennutzer entfielen 19.900 m². Diese sorgten für die beiden größten Abschlüsse: Eine Versicherung (laut Angermann die Hanseatische Krankenkasse) kaufte das 6.500 m² große Gebäude Wandsbeker Zollstraße 91-95 gegenüber ihrem Stammsitz; der Deal war noch nicht gemeldet. Zudem begann die Otto-Gruppe mit einem 6.000 m² großen Neubau an der Haldesdorfer Straße. Die beiden größten Mietvertäge schlossen Aerius in der „Hamburger Welle“ (4.400 m²) und Sharp (4.000 m² im Hausinvest-Objekt „Cambium“) ab. Die Leerstandsquote hat sich im Quartalsverlauf leicht erhöht und wird mit 5,5 bis 5,8 % beziffert, während die Spitzenmiete bei 25 Euro/m² bleibt. Die Jahresumsatzprognosen liegen unter dem Vorjahresniveau von 540.000 m².
TD Morning News abonnieren
Melden Sie sich für die TD Morning News an und erhalten Sie täglich einen kostenlosen Auszug aus unseren Branchennachrichten.