Mehr kleinere Wohnungsdeals – Einheit kostet im Schnitt 100.000 Euro

Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Wohnungsmarkt ging im 1. Quartal zwar zurück, allerdings nicht im kleinteiligen Bereich. Betrachtet man nur Deals in der Größe von bis zu 100 Mio. Euro, stieg der Umsatz im Jahresvergleich laut JLL um 36 % auf 1,7 Mrd. Euro. Die Anzahl der Deals legte um 30 % zu. Megafusionen stehen derzeit nicht im Fokus, dafür bestimmen kleinere Bereinigungsverkäufe das Transaktionsgeschehen, so JLL-Researcher Helge Scheunemann. Viele Akteure nehmen auch die gestiegenen Preise mit. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Wohneinheit stieg laut JLL auf fast 100.000 Euro, von 60.000 Euro im Jahr 2011. CBRE und NAI apollo hatten Preisanstiege im Vergleich zu Q1 2015 um über 40 bzw. über 60 % auf ca. 90.000 je Einheit berechnet.

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