Hochtief rückt von Immobiliendienstleistungen ab

Nun also doch: Hochtief will sich auf das Infrastruktur- und Minengeschäft konzentrieren und stellt seine Immobiliendienstleistungssparten zur Disposition. Man erwäge den Verkauf des Facility- und Energy-Managements in Europa und prüfe für die beiden Tochtergesellschaften HTP und formart „strategische Optionen“, beispielsweise Partnerschaften, teilt Hochtief mit. Die bestehenden Verkaufspläne für das Flughafen-Geschäft und die Tochter Aurelis treibe man weiter voran. Vorstandschef Marcelino Fernández Verdes begründet die Pläne damit, dass die Leistung von Hochtief „in vielen Bereichen“ die eigenen Ansprüche nicht erfülle. Man werde „die richtigen Geschäfte ausbauen“ und „durch ein professionelles Risikomanagement Schluss machen mit den bösen Überraschungen“. Das vergangene Geschäftsjahr hat der Konzern mit einem Gewinn von 158,1 Mio. Euro abgeschlossen, nachdem 2011 noch ein Verlust von 160,3 Mio. Euro angefallen war. Für 2013 erwartet man eine Gewinnsteigerung von 10 bis 20 %. In Deutschland verbesserte sich 2012 die Leistung um 5,6 % auf 2,13 Mrd. Euro, während der Auftragseingang um 7,0 % auf ebenfalls 2,13 Mrd. Euro sank.

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