Bilfinger einigt sich mit Ex-Managern

16.03.2020

Bilfinger hat sich mit zwölf früheren Vorstandsmitgliedern im Streit um Schadenersatzansprüche auf einen Vergleich geeinigt. Ursprünglich forderte der Industriedienstleister über 100 Mio. Euro, der Vergleich hat nun ein Volumen von 18,2 Mio. Euro. Ein kleiner Teil kommt durch den Verzicht auf Gehaltsforderungen zustande, 16,75 Mio. Euro kommen von den Manager-Haftpflichtversicherungen. Die damaligen Führungskräfte, darunter auch Roland Koch, müssen also nichts aus eigener Tasche zuzahlen. Die Hauptversammlung muss dieser Einigung noch zustimmen. Bilfinger hatte den früheren Vorständen im Wesentlichen vorgeworfen, ihre Pflichten im Zusammenhang mit der Einrichtung eines Compliance-Management-Systems verletzt zu haben.


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