LEG erwartet unverändert hohen Gewinn – Mieterhöhungen ausgesetzt

23.03.2020

Der börsennotierte Wohnungskonzern LEG hält auch nach der Eskalation der Coronakrise an seiner Gewinnprognose fest. Man gehe “derzeit unverändert” davon aus, 2020 einen FFO I in der Bandbreite von 370 bis 380 Mio. Euro zu erreichen – trotz leichter Einbußen beim operativen Mietwachstum. Zugleich sichert das Unternehmen zu, temporäre Mieterhöhungen nach §558 BGB, also Anpassungen an die ortsüblichen Vergleichsmieten, auszusetzen. Außerdem werden Zahlungs- und Räumungsklagen ausgesetzt. Mit Mietern, die aufgrund der Corona-Krise ihre Miete nicht zahlen können, werde man Ratenzahlungsvereinbarungen schließen, die aktuell eine Stundung von bis zu sechs Monaten vorsehen. Auch die Wohnungsunternehmen Vivawest und Akelius versprechen, bis auf Weiteres auf Mieterhöhungen oder Zwangsräumungen zu verzichten, und bieten bei Corona-bedingten Zahlungsschwierigkeiten Ratenzahlungen oder Stundungen an.


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