Hamburger Gericht hält Schließung von Fitnessstudios für ungerechtfertigt

15.05.2020

Das Verwaltungsgericht Hamburg hält die anhaltende Schließung von Fitness- und Sportstudios für eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung im Vergleich zu Gewerben wie Friseuren, Kosmetik- und Nagelstudios, die in Hamburg inzwischen wieder geöffnet sind. In diesem Punkt verstoße die Coronavirus-Eindämmungsverordnung “voraussichtlich” gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, teilt das Gericht mit. Gegen die Entscheidung hat die Stadt Hamburg Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht erhoben, das in einer Zwischenverfügung bereits klargestellt hat, dass die Antragstellerin ihr Fitnessstudio vorerst nicht wieder öffnen darf.


TD Premium

Auf diesen und über 510.000 weitere Artikel haben unsere Kunden in TD Premium vollen Zugriff: filterbar nach Thema, Firma, Immobilien­typ, Stadt oder Stich­wort. Gezielt kann nach Ver­käufen, Ver­mietungen, aktuellen Projekten oder Firmen-News gesucht werden.

Neben den News bietet TD Premium seinen Nutzern Markt­daten, Zeit­reihen und Daten­banken zu Trans­aktionen und Projekt­entwicklungen in allen deutschen Städten.