Finanzierungsindex fällt auf Tiefstand

25.06.2020

Die Corona-Krise trifft die Immobilienfinanzierer mit voller Wucht. Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) von JLL und dem ZEW sank im 2. Quartal um 37,8 Punkte auf -56,7 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Beginn der vierteljährlichen Difi-Umfrage im Jahr 2011. Die Mehrheit der befragten Experten geht sowohl für die Finanzierungssituation als auch die Finanzierungserwartung für das kommende Halbjahr von deutlichen Verschlechterungen aus. Betroffen sind nun alle Teilbereiche: Am stärksten der Einzelhandel, wo über 80 % eine negative Prognose abgaben. Bei Büros machen sich die rückläufige Nachfrage und die Erwartung steigender Homeoffice-Nutzung bemerkbar, was zu einem Einbruch um 61,2 auf -65,4 Punkte führte. Für Hotels verschlechterte sich die Finanzierungssituation um 79,4 auf -84 Punkte. Am besten kamen die Logistikimmobilien mit einem Rückgang um 30,8 auf -26,5 Punkte weg. Dies ist der einzige Sektor, dem für die Zukunft ein leichter Aufwärtstrend zugetraut wird.


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