Arcandor: Insolvenzverwalter will Karstadt im Frühjahr verkaufen
Der Kaufhauskonzern Karstadt kann nach Einschätzung von Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg zügig verkauft werden. „Wir haben in dieser Woche erste Gespräche mit Interessenten aufgenommen, im Januar könnten sie in die Bücher schauen, im Frühjahr 2010 könnten die Verträge unterschrieben werden“, sagte Görg dem Magazin „Der Spiegel“. Knapp 30 Interessenten hätten sich gemeldet. Die Geschäfte liefen im Moment so gut, „dass Karstadt unter dem Strich keine Substanz verzehrt.“ Es gebe „vernünftige Aussichten“, zumindest die 120 Karstadt-Filialen zu erhalten, die jetzt profitabel seien. Metro-Chef Eckhard Cordes bekräftigte sein Interesse an einer Teilübernahme von Karstadt. „Wir bleiben interessiert, können aber Karstadt nicht als Ganzes übernehmen, sondern eine nennenswerte Anzahl von Häusern. Zusammen mit unserem sehr erfolgreichen Kaufhof ließe sich so eine Deutsche Warenhaus AG bilden“, sagte Cordes der „Bild“-Zeitung.
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