Leerstandsindex 2008: Ost und West nähern sich weiter an
Die Zahl leerstehender Wohnungen ist in Deutschland 2008 stabil geblieben. Laut dem aktuellen Techem-empirica-Leerstandsindex waren 2008 insgesamt 780.000 Wohnungen ungenutzt und nicht zu vermieten – das sind 3,7 % aller Wohnungen in Deutschland und 7.000 weniger als im Vorjahr. Ost- und Westdeutschland nähern sich weiter an: Während seit Erstellung des Indexes im Jahr 2001 die Quote im Osten um 1,9 Prozentpunkte (auf 6,6) gefallen ist, stieg die Zahl leerstehender Wohnungen im Westen um 100.000 und damit um 0,6 auf 2,7 Prozentpunkte. Die niedrigsten Leerstände haben die westdeutschen Städte Erlangen (0,4 %) und Karlsruhe (0,8 %), die höchsten Schwerin (15,4 %) und Halle/Saale (13,6 %). Das Bild wird aber zunehmend differenziert: Städte im Osten wie Erfurt, Magdeburg und Dresden gehören zu den größten Gewinnern, während in strukturschwachen Landkreisen im Westen die Leerstände um bis zu 10 % zulegten.
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