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Immobilienweise: Keine Wohnungsnot – drastische Leerstände auf Büromarkt

An den deutschen Büromärkten werden die Leerstände in diesem Jahr voraussichtlich drastisch steigen. Dafür sei entgegen anderslautender Veröffentlichungen die Sorge vor einer neuen Wohnungsnot völlig unbegründet. Dies geht aus dem Frühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen hervor, das gestern in Berlin vorgestellt wurde. Wegen einer Abnahme bei den Bürobeschäftigten und einer Zunahme beim Fertigstellungsvolumen dürfte die durchschnittliche Leerstandsquote auf den neuen Höchststand von 11,3 % steigen (2009: 9,7 %; 2008: 8,8 %). Besonders betroffen sind dabei die großen Bürometropolen, wo in diesem Jahr insgesamt 8,75 Mio. m² und damit rd. 19 % mehr als 2009 leerstehen dürften. Gute Nachrichten gibt es hingegen für Eigentümer von Wohnimmobilien. Nach einem Rückgang der Wohnimmobilienpreise in den vergangenen Jahren sei damit zu rechnen, dass die Kaufpreise für Geschosswohnungen in westdeutschen kreisfreien Städten in diesem Jahr um 1,5 % steigen werden. Die immer wieder geäußerte Angst vor einer Wohnungsverknappung sei unbegründet. Ausnahmen stellen nur einzelne Regionen wie München, Freiburg oder Heidelberg dar. Der Rat der Immobilienweisen wurde 2002 vom Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) und der „Immobilien Zeitung“ initiiert.

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