ifs-Zahlen: Wohnungsmieten 2009 weniger gestiegen als 2008
Die Nettokaltmieten für Wohnungen sind 2009 im Bundesdurchschnitt leicht um 1,1 % gestiegen. Für Altbauten erhöhten sich die Mieten dabei um 1,2 %, für Neubauten um 1,1 %. Damit sind die Mieten stärker gestiegen als die Lebenshaltungskosten, die sich 2009 um 0,4 % verteuerten, teilt das ifs-Institut für Städtebau mit. Im Vergleich mit 2008 hat sich der Anstieg der Mieten allerdings verlangsamt: Damals stiegen die Nettokaltmieten im Schnitt um 1,3 %. Für Altbauten erhöhten sich die Mieten 2008 um 1,5 %, für Neubauten um 1,2 %. Das ifs weist jedoch darauf hin, dass die Mieten 2009 in den Ballungsräumen stärker gestiegen sein dürften als die angegebenen Durchschnittswerte. In den Jahren 2004 bis 2009 sind die Durchschnittsmieten um 5,8 % gestiegen. Die Wohnnebenkosten haben im selben Zeitraum um 6,2 % zugelegt, die Lebenshaltungskosten um 8,6 % und die Baukosten um 13,8 %.
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