Vivacon: Mehr als die Hälfte des Grundkapitals verloren
Die finanzielle Schieflage der Kölner Vivacon AG spitzt sich zu. Der Erbbaurechtsspezialist muss „unbeschadet der laufenden Restrukturierung“ eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, da nach derzeitiger Einschätzung des Vorstandes das Grundkapital von 19,9 Mio. Euro um mehr als die Hälfte reduziert ist. Hier will der Vorstand die Lage der Gesellschaft erläutern. Eine Verlustmeldung nach § 92 Aktiengesetz deutet auf eine ernsthafte Gefährdung einer Gesellschaft hin, da die Halbierung des Grundkapitals nur schwer wieder auszugleichen ist. Die Einladung werde unverzüglich mit der Veröffentlichung der Tagesordnung erfolgen. Ein genauer Termin wurde allerdings nicht genannt. Das Unternehmen hatte im Frühjahr 2009 akute Liquiditätsprobleme gemeldet und sich seither von großen Teilen seines Immobilienportfolios und des Geschäftsbereichs Development getrennt sowie für eine Reihe von Tochtergesellschaften die Insolvenz angemeldet.
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