Einzelhandel: Weniger, aber größere Deals im 1. Quartal als Ende 2009
Auf dem Investmentmarkt für europäische Einzelhandelsimmobilien werden wieder größere Tickets gelöst. Während die Zahl der Deals im 1. Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal laut Jones Lang LaSalle (JLL) um 11 % von 104 auf 94 sank, stieg das durchschnittliche Transaktionsvolumen von 42 auf 57 Mio. Euro. Zwischen Januar und März 2010 wechselten EZH-Immobilien – Geschäftshäuser in Einkaufsstraßen und Deals unter 5 Mio. Euro allerdings ausgenommen – für 5,4 Mrd. Euro den Eigentümer. Das entspricht einer Steigerung um über 130 % gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres. Der Anstieg der durchschnittlichen Dealgröße ist insbesondere auf die wachsende Nachfrage nach Einkaufszentren zurückzuführen, die mit rd. 4,1 Mrd. Euro rd. 80 % des gesamten Transaktionsgeschehens ausmachten. Damit erklärt sich auch, dass die Anzahl an Transaktionen mit einem Volumen von über 100 Mio. Euro deutlich zunahm.
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