Hochtief: Vorsteuergewinn verbessert, Auftragseingang geschrumpft
Der Baukonzern Hochtief hat im 1. Quartal sein Vorsteuerergebnis um 2,5 % auf 120,5 Mio. Euro verbessert. Der Konzerngewinn sank laut den Zahlen, denen neue Bilanzregeln zugrundeliegen, hingegen um 11,8 % von 38,6 Mio. auf 34,1 Mio. Euro. Der Auftragsbestand legte zwar um 17,1 % von 31,37 Mrd. auf 36,74 Mrd. Euro zu, das Volumen der neuen Aufträge blieb dagegen mit 3,45 Mrd. Euro deutlich hinter dem Vorjahreszeitraum zurück (4,38 Mrd. Euro). Der Rückgang basiere auf verzögerten Eingängen von Großprojekten, wobei die Neuaufträge in Deutschland um 9,6 % und international um 22,9 % zurückgingen. Im Unternehmensbereich Real Estate brach das Vorsteuerergebnis um 98,5 % von 20,3 Mio. auf 0,3 Mio. Euro ein. Der Auftragseingang schrumpfte den Angaben zufolge um 77,2 % auf 10,7 Mio. Euro. Die Leistung lag um 62,1 %
unter dem Vorjahreswert, was insbesondere aus dem
niedrigeren Volumen der in Realisierung befindlichen Projekte
resultiert. Der Auftragsbestand blieb mit 589,7 Mio. Euro um 6,1 % unter dem Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Auftragseingang und Auftragsbestand jeweils leicht unterhalb des Vorjahres, mit Umsatzerlösen etwa auf dem Niveau von 2009 sowie einem Vorsteuerergebnis und einem Konzerngewinn jeweils leicht über dem Vorjahreswert.
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