Karstadt: Metro präsentiert Auffanglösung im Gläubigerausschuss
Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg kann offenbar im Falle eines Scheiterns der Investorensuche für den Warenhausbetreiber auf einen Plan B zurückgreifen. Wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) und die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) berichten, hat der Handelskonzern Metro eine Auffanglösung für etwa die Hälfte der Warenhäuser vorbereitet. Nach FTD-Informationen aus Unternehmens- und Gläubigerkreisen will die Kaufhof-Mutter 45 bis 60 größere Karstadt-Warenhäuser sowie 27 Sporthäuser übernehmen. Der SZ zufolge will Metro etwa 50 bis 60 Karstadt-Filialen mit Kaufhof zusammenführen. Metro-Chef Eckhard Cordes soll das Vorhaben, das laut FTD mit Görg abgestimmt ist, heute in der vermeintlich alles entscheidenden Sitzung des Gläubigerausschusses vorstellen. Zum Zuge käme Metro nur, falls die drei Bieter Highstreet, Berggruen und Triton ihre Angebote bis Sitzungsbeginn nicht nach den Vorstellungen der Gläubigervertreter nachgebessert haben sollten. Vor allem Highstreet würden in Finanzkreisen relativ gute Chancen dafür eingeräumt, so die FTD.
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