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Stuttgart: Bahn stellt Voranfrage für „Stuttgart 21“-Einkaufszentrum

Die Deutsche Bahn hat eine Bauvoranfrage für drei Parzellen des Baufelds A1 von „Stuttgart 21“ eingereicht. Damit wolle sich das Unternehmen das Baurecht für die auf dem Areal hinter dem Hauptbahnhof genehmigten 47.500 m² Verkaufsfläche langfristig sichern, berichtet der „Immobilienbrief Stuttgart“. Im Herbst hätte die linke Mehrheit im Gemeinderat die Möglichkeit, das seit 2003 geltende Baurecht für das Areal aufzuheben. Dem will die Bahn offenbar vorbeugen. Zuletzt hatte es im Gemeinderat Streit um ein von ECE und Strabag geplantes Shoppingcenter auf dem Areal gegeben, woraufhin eine entsprechende Bauvoranfrage zurückgezogen wurde. Wirtschaftsförderer Klaus Vogt deutet die Bauvoranfrage als rein formalen Akt: „Das dient zum Werterhalt des Grundstücks“, so Vogt gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“. Weiterhin rechne er nicht mit einem großen Shoppingcenter, sondern „irgendwann mit einem Kompromiss“.

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