Karstadt: Der Kaufvertrag ist unterzeichnet – und alles bleibt offen
Die Zukunft von Karstadt ist auch nach der Unterzeichnung eines Kaufvertrags mit Privatinvestor Nicolas Berggruen nicht gesichert. Die Vermietergruppe Highstreet, der 86 der 120 Karstadt-Häuser gehören, droht mit der Zerschlagung des Unternehmens, falls Berggruen Highstreets Mietangebot nicht annehmen sollte. Der Knackpunkt dabei ist möglicherweise aber nicht, dass Berggruen weitere Mietsenkungen fordert. Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ sind vielmehr bisher nicht bekannte Kompensationsforderungen der Highstreet-Gläubiger das Problem: So hätten diese auch der Vermietergruppe, die selbst für Karstadt bot, den Mietverzicht offenbar nur unter bestimmten Bedingungen gewährt, nämlich, dass sie selbst Anteile an Karstadt erhalten und Berggruen keine Filialen schließt.
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