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Transparenz-Index: Deutschland erstmals als „sehr transparent“ eingestuft

Der deutsche Immobilienmarkt hat im aktuellen Transparenz-Ranking von Jones Lang Lasalle (JLL) erstmals die höchste Stufe („sehr transparent“) erreicht. Deutschland verbesserte sich gegenüber der letzten Untersuchung 2008 vom 14. auf den 10. Platz und gehört damit zur zwölf Länder umfassenden Spitzengruppe. Angeführt wird das Ranking von Australien, das Kanada auf Platz zwei verdrängte. Danach folgen Großbritannien, Neuseeland, Schweden und die USA. Insgesamt wurden in dem Index 81 Länder bewertet. Die deutlichste Verbesserung der Transparenz gab es in der Türkei und Polen, außerdem konnten China und Indien weiter zulegen. Verschlechtert hat sich die Transparenz nur in fünf Märkten, darunter Pakistan und Kuwait. Zum Anstieg der Transparenz in Deutschland hat die weitere Zunahme der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Immobilienmarktdaten beigetragen, negativ ausgewirkt hat sich die föderalistische Struktur, die z. B. zu unterschiedlichen Höhen bei der Grunderwerbsteuer in einzelnen Bundesländern führt. Zudem hätten fehlende Informationen zu „Fakten und Praktiken bei der Immobilienfinanzierung“ eine höhere Platzierung verhindert, so JLL.

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