Zwangsversteigerungen: Termine gehen in neuen Bundesländern erstmals zurück
Die Zahl der Zwangsversteigerungstermine ist im 1. Halbjahr 2010 laut dem Argetra Verlag gegenüber dem Vorjahr bundesweit um 2,5 % auf 43.602 Termine gesunken. Besonders in Ostdeutschland wurde dabei mit einem Rückgang um 6,19 % erstmals der Trend zu einer stetigen Zunahme der Termine gebremst. Eine Ausnahme bilden Schwerin und Magdeburg mit einer Zunahme der Termine um rd. 89 bzw. 21,6 %. Die Bundesländer mit gestiegenen Zwangsversteigerungen befinden sich in der Mitte und im Westen der Republik. In Nordrhein-Westfalen heißen die Sorgenkinder Bochum (+25,64 %), Duisburg (+ 31,93 %) und Mönchengladbach (+28,73 %). In Hessen zeigt Wiesbaden (+47,95 %) den stärksten Zuwachs. In Hamburg dagegen haben sich die Zwangsversteigerungen halbiert (-52,69 %). Einen deutlichen Rückgang verzeichneten auch die amtlich festgesetzten Verkehrswerte der Immobilien um 6,56 % auf 7,21 Mrd. Euro. Ausnahmen bilden hier die fünf Bundesländer Bremen, Saarland, Berlin, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern.
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