Bundesbank bemängelt Datenlage im Immobiliensektor

Die Deutsche Bundesbank fordert eine differenziertere Datenlage für den Immobilienmarkt, um Risiken für die Finanzstabilität aus diesem Sektor besser abschätzen zu können. „Was wir nicht haben sind granulare, disaggregierte Daten über Preisentwicklungen und vor allem auch Kreditentwicklungen und Kreditvergabestandards“, sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch gestern beim Immobilien Forum der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) in Frankfurt. Das sei auch ein Grund dafür, dass Deutschland jüngst eine Mahnung des europäischen Ausschusses für Systemrisiken kassiert habe. Mit einer besseren Datenlage könne zudem die Wirksamkeit regulatorischer Maßnahmen besser eingeschätzt werden. Bislang behelfe sich die Bundesbank mit kostspieligen Sonderumfragen, arbeite aber mit Nachdruck daran, eine rechtliche Grundlage dafür zu schaffen, bessere Informationen über den Immobilienmarkt zu bekommen, so Buch.

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